Bunte Farben inmitten Landmaschinen.
Freuten sich über die gute Resonanz: Dagmar Gilsdorf und Thomas Rind. Foto: BTA
Kunst trifft Maschine
Eine Kunstausstellung in ungewöhnlicher Umgebung sorgte für ein positives Echo bei zahlreichen Besuchern. In einer großen Halle auf dem Gelände des Garten- und Landschaftsbaubetriebs Theilmeier stellte Künstler Thomas M. Rind Bilder und Skulpturen aus – zwischen Baggern und anderen Maschinen.
Gemälde und abstrakte Skulpturen stellte Thomas M. Rind auf Einladung des Bürgerteams Alverskirchen (BTA) an zwei Tagen in der Halle des Betriebs Theilmeier aus.
Bunte Farben inmitten stählerner Landmaschinen. Abstrakte Skulpturen und filigrane Gemälde im harten Gegensatz zu robustem Handwerk. Das alles gepaart mit einem leidenschaftlichen Künstler, der genau diesen Gegensatz für die Darstellung seiner Werke gesucht − und in Alverskirchen gefunden hat. Die Ausstellung „Kunst trifft Maschine“ lebt von Gegensätzen und schafft dennoch eine perfekte Symbiose.
Bürgerteam Alverskirchen hat Kontakt geknüpft
Künstler Thomas M. Rind hat die Einladung des Bürgerteams Alverskirchen zu einer Ausstellung seiner Kunstwerke angenommen. Der Münsteraner setzt bei der Präsentation seiner Kunstobjekte gerne auf Gegensätze. Deswegen hielt er die 660 Quadratmeter große Werkshalle des Garten- und Landschaftsbaubetriebs Theilmeier für einen geradezu idealen Ort, um dort einen Ausschnitt seiner Arbeiten zu zeigen.
Das fanden auch die vielen Besucher, die an den beiden Ausstellungstagen neugierig an den Baggern, Treckern, Radladern und Walzen vorbeischlenderten, um die farbenfrohen Kunstwerke zu entdecken. Thomas Rind hat die Ausstellung selbst begleitet und war von den vielen Gesprächen sehr angetan.
Kinder besonders begeistert
Dagmar Gilsdorf, zweite Vorsitzende des BTA, ist seit langem mit dem Künstler befreundet und freute sich über die positive Resonanz der Besucherinnen und Besucher. „Es gab sehr viel positive Reaktionen auf die Art der Darstellung“, sagte sie nach der zweitägigen Ausstellung.
Besonders begeistert waren auch die Kinder, die sich die Bilder und Skulpturen, aber natürlich auch die gewaltigen Maschinen in der Halle aus ihrem ganz eigenen Blickwinkel angesehen haben. „Der Mann hat ja alle Bilder versteckt“, schmunzelte etwa der fünfjährige Oskar Refi. Selbstverständlich ließ es sich auch „Hausherr“ Edgar Theilmeier, Geschäftsführer des Garten- und Landschaftsbaubetriebs, nicht nehmen, die Kunstwerke zwischen seinen Maschinen in Augenschein zu nehmen. „Es hat mir wirklich gut gefallen. Es wurde alles spannend und speziell arrangiert“, sagte er mit Begeisterung.
Quelle: Westfälische Nachrichten